Yoshida und das Problem mit vorzeitigen Releaseankündigungen

Man freut sich tierisch auf einen Titel, doch er will und will einfach nicht erscheinen, da der Release immer wieder nach hinten verschoben wird. Einerseits kann man den Frust der Fans verstehen, auf der anderen Seite muss man aber stets betonen, dass man lieber länger auf einen Titel wartet, als dass er total kaputt veröffentlicht wird. Und davon hatten wir in den vergangenen Jahren zu genüge!

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass (wie etwa bei The Last of Us: Part II) einige Titel dieses Wochenende angekündigt wurde, aber nicht wann man mit dem Erscheinen rechnen darf. Und das hat auch seinen guten Grund, so Sony-Chef Yoshida.

Man hat gelernt, dass Spiele in dieser Generation einfach mehr Zeit benötigen… allerdings auch viel mehr Ambitionen seitens der Entwickler. Wie etwa auch bei Horizon: Zero Dawn hat man den ersten Releasetermin nicht einhalten können. Man darf sich hier auf einen wahnsinnig ambitionierten Titel freuen, mit jede Menge (Neben)Missionen. Ebenso sieht man ein großes Potential in dem Franchise.

Um nicht die Fans im Vorfeld mit irgendwelchen Terminen, die man am Ende ohnehin vielleicht nicht einhalten kann, möchte man nun mehr dazu übergehen, etwas vorsichtiger zu sein, wenn es um Releasetermine geht.

Insgesamt sieht Yoshida aber die Zukunft rosig. Man kann jetzt schon auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken, in dem man 3 neue Hardware-Produkte (PS4 slim, Pro und PS VR) veröffentlicht hat. Gerade PlayStation VR erinnert ihn an die gute alte Zeit der ersten PlayStation, als 3D Grafiken die Konsolenwelt eroberten. Das war vor 20 Jahren und wenn man auf die Entwicklungen bis dato blickt, darf man wohl gespannt sein, was in den nächsten 20 Jahren so alles auf uns zukommen wird… hinsichtlich der Entwickler, die lernen mit den „Werkzeugen“ zurecht zu kommen und damit dann zolle neue Genres und Spielerfahrungen schaffen.

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