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Ratchet, das Katzen-Eichhörnchen-Mischwesen, oder kurz “Lombax”, ist wieder da. Allerdings anfangs noch ohne Clank. Der wurde im letzten Abenteuer “Tools of Destruction” hinterrücks entführt. Dieser findet sich in einer riesigen großen Uhr in Mitten des Alls wieder. Dabei sollte man allerdings die Funktion dieser Uhr nicht ausser Acht lassen. Sie ist quasi der Grundpfeiler des Welt, des Universums und überhaupt, sondern, und wer hätte es an dieser Stelle nicht schon geahnt, auch ein mächtiges Werkzeug, mit dem man Zeit und Raum kontrollieren kann. Und welcher Oberschurke wird sich dieses Wunderwerk der Technik wohl nicht entgehen lassen? – Richtig, Dr. Nefarious. Und so machen sich Ratchet und die Oberleuchte Cptn. Quark auf, nicht nur den kleinen Roboter Clank zu suchen, sondern werden auch ganz nebenbei die Welt retten. Hierzu allerdings müssen sie erst den ehrwürdigen Altmeister General Azimuth finden. Ohne seiner Hilfe ist nicht nur die Welt, sondern auch die Rasse der Lombax dem Untergang geweiht…

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Wie gewohnt rennt und hüpft man durch zahlreiche schön detaillierte Levels und zertrümmert dabei nicht nur mit dem Schraubenschlüssel seine Feinde, sondern auch mit allerlei abstrusen Waffen, wie etwa der Tod bringen Rülpskanone oder “Mr. Zurkon”, die vollautomatische Kampfdrohne, die auch wirklich keinen doofen Spruch auslässt. Damit man auch im Schlachtfeld mit frischer Munition und neuen Waffen versorgt wird, stehen die freundlichen “Constructo”-Verkaufsmaschinen zur Verfügung. Alle Waffen werden mit einem informativen Trickfilm im 50er Jahre Stil eingeleitet. Zum schreien komisch. Das Ballern selbst, vor allem das Werfen der Granaten, verläuft nicht immer so wie man es sich vorstellt. Die Zielführung passt nicht immer mit dem eigenen Wunsch über ein und so bedarf es doch oft einer größeren Feinjustierung oder Neupositionierung der Spielfigur.

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Jedes Kiste oder Dings, das man so in der Landschaft zertrümmern kann, hinterlässt Schrauben, die es es gilt aufzusammeln, die die gelten als Universalwährung um sich eben mit neuen Waffen etc ausrüsten zu können. Daneben schwirren hier und da kleine Roboterdinges, “Zonis” genannt rum, mit denen man sein Raumschiff aufrüsten darf.

Raumschiff? – Ja, denn um von Planet zu Planet zu kommen, steigt man in seinen schicken grünen Raumgleiter und fliegt so durch das dunkle Nichts des Alls… nein… nicht dunkel. Das Weltall in “Crack in Time” ist alles andere als unbelebt. Überall schwirren Asteroiden durch die Gegend. Hier und da gibt es kleine Monde, auf denen man landen darf und dort zum Bespiel frei laufende “Zonis” einzusammeln, wenn man mal wieder eine benötigte Stufe des Raumschiffs benötigt, um den nächsten Planet betreten zu können. Wer will, darf sich auch auf kleinere Fights mit gegnerischen Raumschiffen anlegen. Egal ob an Boden oder im luftleeren Raum, es gibt immer genug Action (und teilweise auch doofe Sprüche) im Spiel. Mindestens eine Schraube locker haben auch die Gegner. Zwar versprechen sie mit schicksalsschwangerer Stimme in Frieden zu kommen, aber keine Sekunde später, braten sie einem eins über.

Weniger für Grobmotoriker sind mach haarige Hüpfpassagen. Dank Gleit- und Hoverstiefeln erreicht Ratchet eine beachtliche Reisegeschwindigkeit. Wer da nicht im rechten Moment den Springknopf drückt, trudelt man ganz schnell ins Bodenlose. Speicherpunkte sind aber glücklicherweise ganz human im Level verteilt.

Das Spiel besteht natürlich nicht nur aus Springen und Rennen. Ab und an darf man das ein oder andere Rätsel lösen. Als Clank wird man zum Beispiel mit kniffligen “Zeiträtseln” konfrontiert. So manche Tür lässt bleibt nur offen, wenn man auf dem Schalter der sie öffnet stehen bleibt. Nur dumm, dass ausser einem selbst kein anderer Mensch da ist. Das reicht aber vollkommen aus. Man zeichnet von sich eine Instanz auf, die den Schalter betätigt und spielt dann diese Szene “in der Zukunft” wieder ab. So hilft man sich quasi selbst durch das Rätsel hindurch – mit manchmal bis zu 4 seiner eigenen Abbilder auf einmal. Klingt nicht wirklich schwierig, erfordert aber in der Realität doch ein wenig Hirnschmalz.

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Insomniac macht nicht nur gute Shooter (Resistance), sondern verzaubert auch mit Ratchet und Clank die Spielerherzen. Was die Grafik anbelangt, haben die Jungs wirklich ihre Muskeln spielen lassen. Man steckte nicht nur viel Liebe zum Detail in die Levelgestaltung, die wirklich farbenprächtig daherkommt, sondern kümmerte sich auch um eine ansprechende Story mit einer gehörigen Portion Komik und vielen sehr schön animierten Zwischensequenzen. Ratchet & Clank: A Crack in Time kann und wird Jung und Alt begeistern und ist abseits den Shootern wirklich ein schönes Abenteuer, dass zwar nicht ganz so lange dauert, wie man es sich vielleicht wünschen würde (je nach Spielweise ist nach knapp 15 Stunden Schluss), aber Langeweile kommt während der Zeit nie auf! Es wäre vielleicht vorteilhaft, wenn man den Vorgänger gespielt hat, ist aber nicht unbedingt zwingend erforderlich.

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Kommentare

  1. 1
    Krassenfleud
    19.11.09 um 03:01

    Ein echt geiles Game kann ich da nur sagen, fans der Ratchet & Clank Reihe müssen es sich auf jedenfall zulegen

  2. 2
    Ich
    19.11.09 um 05:52

    vom lesen her sehr sehr gut.. PS§ Spiel

  3. 3
    hugo
    19.11.09 um 09:07

    ich kanns auch nur empfehlen.
    Waffen sind wiedermal hammer :mrgreen:

    Sonic Distruptor *RÜÜÜÜÜÜÜLPS* und die neue RYNO ist auch eine Klasse für sich :cool:

  4. 4
    LordSlug
    19.11.09 um 17:17

    hab schon QFB + TOD durch gespielt würde das hier gerne auch durchspielen aber die 70 euro machen mir sorgen ist viel zu teuer :twisted:

  5. 5
    AB
    23.01.10 um 12:05

    Kann man jetzt schon abschätzen, wann der Titel als günstiges Platinum-Spiel erscheinen wird?

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